Karl Bitter

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männlich Bildhauer

* 1867-12-06 Wien, Österreich

†1915-04-09 New York, USA

Österreichischer Bildhauer, der in den USA ein großes Kunstatelier aufbaute

Vita

  • nach Abbruch des Gymnasiums kam er mit 14 in die Bildhauerklasse der Wiener Kunsgewerbeschule
  • später Studium an der Akadamie der bildenden Künste Wien (bei Kühne und Edmund Hellmer)
  • 1889 entzug er sich dem Militärdienst, indem er von einem zweimonatigen Militärurlaub nicht mehr zur Truppe zurückkehrteund wanderte er in die USA aus. Ein Wiener Freund stellte ihm das Geld für die Schiffspassage nach Amerika zur Verfügung
  • in New York arbeite er erst in einer Werkstatt für Fassadendekor, doch bald wurde der New Yorker Stararchitekt Richard Morris Hunt (1827–1895) auf ihn aufmerksam
  • 1909 gelang es einem Wiener Freund Bitters Amnestie zu erwirken und dieser konnte nach Österreich zurückkehren, um seine Eltern zu besuchen
  • am 10. April 1915 starb er in New York bei einem Verkehrsunfall

Werk

  • Hunt ließ ihn beim Bau eines Landsitzes für den Großunternehmer George W. Vanderbilt mitarbeiten
  • bald darauf gewann er in New York den Wettbewerb für die künstlicherische Ausgestaltung der bronzenen Türen an der Trinity Church, womit er seinen Ruf in den Vereinigten Staaten begründete
  • 1893 Statuen für das Verwaltungsgebäude der Weltausstellung 1893 in Chicago (Architekt Hunt)
  • mit 30 Jahren war er bereits Inhaber eines großen Ateliers mit hochqualifizierten Mitarbeitern in Philadelphia und erhielt die US-amerikanische Staatsbürgerschaft
  • 1901 Skulpturendekorationen für die Ausstellung in Buffalo und 1904 in St. Louis
  • die Karyatiden für das Metropolitan Museum in New York
  • Skulpturen für den Pennsylvania-Bahnhof in Philadelphia
  • Dekorationen für die Häuser der Familie Vanderbilt
  • das Villard-Monument

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